-
„Lesen macht Schule“ in der Stadtbücherei
Fit für die Zukunft: Die Lektüre von aktuellen und zeitgemäßen Kinder- und Jugendbüchern hat einen festen Platz im Schulunterricht. Die Bedeutung des Lesens wächst weiter, flankiert von der Erkenntnis, dass Lesekompetenz die Grundlage für Bildung und Mediennutzung ist. Attraktiv und aktuell sollen die Bücher sein, die die Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern anbieten. Ideen für neue Schullektüre holen sie sich häufig im Buchhandel und in Büchereien.
Zur Unterstützung der Lehrer bieten die Buchhandlung Stiebert und die Stadtbücherei Ingolstadt, gemeinsam mit den Kinder- und Jugendbuchverlagen dtv, Oetinger Taschenbuch und Ravensburger ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm an. Unter dem Motto „Lesen macht Schule“ finden am Montag, 25. Juni, mit der Stadtbücherei zwei Lehrerfortbildungen der besonderen Art statt.
„dtv und Ravensburger sind beides Verlage, deren Kinder- und Jugendtaschenbücher am häufigsten im Unterricht eingesetzt werden“, sagt Gerd Stiebert von der Buchhandlung Stiebert. „Gemeinsam bieten wir Lehrern und Buchhändlern die Möglichkeit an, sich über geeignete neue Titel sowie Trends bei der Nutzung zu informieren.“
Am 25. Juni um 15 Uhr gibt es die Informationsveranstaltung abgestimmt auf die Mittel- und Realschulen, um 19 Uhr werden Bücher für die Jahrgangsstufen in den Gymnasien vorgestellt.
Die Anmeldung ist unbedingt notwendig bis spätestens Montag, 21. Mai, in der Stadtbücherei, Telefon 0841/305-3839, oder der Buchhandlung Stiebert, Kupferstraße 14, Telefon 0841/33727. Die Veranstaltung ist kostenlos, ein Fortbildungszertifikat für Lehrer wird ausgestellt.
-
Sperrung der Von-der-Tann-Straße
Anlässlich des Stadtmuseumsfestes mit rund 600 Kindern wird am Montag und Dienstag, 21./22. Mai, von 8 bis 12.30 Uhr die Von-der-Tann-Straße gesperrt werden.
Die öffentlichen Parkplätze in direkter Nachbarschaft zum Stadtmuseum sind erst ab 12.30 Uhr zugänglich. Während der vierstündigen Straßensperrung sind Zufahrten nur über die Nördliche bzw. Westliche Ringstraße sowie über die Straße Auf der Schanz möglich
-
Wir begrüßen das Olympische Feuer
Von 20. bis 26. Mai finden in München die Special Olympics statt, die Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung. Special Olympics ist die weltweit größte, vom IOC offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.
Anlässlich der Nationalen Spiele wird das Olympische Feuer in einem Staffellauf nach München gebracht. Der Laufclub „21 – Down-Syndrom Marathonstaffel e.V.“ übernimmt das Olympische Feuer am Sonntag, 20. Mai, in Fürth und trägt es über 21 Etappen in die Bayerische Landeshauptstadt.
Dabei berührt die Staffel gegen 24 Uhr bei Pettenhofen/Irgertsheim auch das Stadtgebiet der Stadt Ingolstadt. Die Ankunft des Begleitteams der Staffel wird bereits gegen 22:45 Uhr erwartet.
Wir nehmen dies gerne zum Anlass, das Olympische Feuer am Sportheim Irgertsheim in Ingolstadt durch Bürgermeister Sepp Mißlbeck zu begrüßen. Mit vor Ort werden Vertreter folgender Vereine und Institutionen aus Ingolstadt sein, die selbst immer wieder Teilnehmer an den Special Olympics auf nationaler und internationaler Ebene stellen:
- Caritas-Zentrum St. Vinzenz (Eiskunstlauf/Eisschnelllauf)
- Lebenshilfe Ingolstadt (Reitsport)
- MTV Ingolstadt G-Judokas (Judo)
Dank der tatkräftigen Mithilfe des SC Irgertsheim wird Irgertsheim auch als Versorgungsstelle angeboten werden. Die Läufer und ihr Begleitteam können sich also zu mitternächtlicher Stunde vor Ort stärken, und die weiteren Kilometer bis München in Angriff nehmen.
Namhafte Leichtathleten des MTV Ingolstadt und der DJK Ingolstadt werden die Staffelläufer ab Irgertsheim ein Stück des Weges begleiten.
Genannt seien hier an erster Stelle
- Corina Pape, Ingolstadts Sportlerin des Jahres 2010 und 2011
- Birgit Nixdorf, Bayerische Crossmeisterin 2011
- Albert Walter, Mannschafts-Europameister im Crosslauf 2011
Mit Albin Hofmayer (Athletensprecher bei Special Olympics) und Jesko Wächter nehmen auch zwei Läufer aus unserer Region am Staffellauf teil. In diesem Zusammenhang wird für Jesko Wächter ein Laufpartner in der Region gesucht, der ihn einmal pro Woche zum Joggen abholt. Die Marathonis des Laufclub 21 trainieren generell im GA 1 Bereich.
-
»Man wird ja wohl noch sagen dürfen!?«
Rechtsextremismus und Diskriminierung finden sich nicht nur bei Neonazis in Springerstiefeln – vielmehr suchen die rechten Parteien und Organisationen den Weg in die Mitte unserer Gesellschaft, durch gesellschaftliches Engagement in Kindergärten und Gemeinden, im Internet auf speziellen Webseiten oder auf grundsätzlich unpolitischen Plattformen wie Facebook. Unter dem Vorwand, westliche Werte verteidigen zu wollen und gegen vermeintliche Denkverbote zu kämpfen, wird gegen hier lebende Muslime Stimmung gemacht.
Das Stadttheater Ingolstadt und der „Zündfunk“ von Bayern 2 haben die Produktionen „Das Monster weint“ und „Angerichtet“, die sich auf der einen Seite mit der deutschen Vergangenheit, aber auch mit fremdenfeindlichen Tendenzen im Bürgertum auseinandersetzen, zum Anlass genommen, diese Auseinandersetzung in einer Podiumsdiskussion fortzuführen.
Podium: Kathrin Mädler (Regisseurin „Das Monster weint“), Amin Rochdi (Studienrat und Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum für Islamische Religionslehre der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Holger Kulick (Journalist und Hrsg. „Das Buch gegen Nazis – was man über Rechtsextremismus wissen sollte“)
Moderation: Birgit Frank • Redaktion: Katja Huber
-
Spielclubs starten ihr Programm
Am Stadttheater gibt es mehrere Spielclubs, in denen Theaterbegeisterte eine Spielzeit lang proben, um dann selbst ein Stück auf die Bühne zu bringen. Am Samstag, 19.5., 20.00 Uhr, Kleines Haus, wird mit »www.sucheheimat.de« der Premierenreigen eröffnet.
Der Generationenspielclub »LOS(ge)LASSEN« unter Leitung der Ingolstädter Künstlering Viktorija Haderer hat sich seit November 2011 mit dem Spielzeitmotto »Fremde Heimat« auseinandergesetzt. Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine Performance mit Bewegungen, (Butoh)-Tanz, szenischem Spiel und Gedichten zum Thema Heimat.
Weitere Termine dieser Produktion: Sonntag, 20.5. und Sonntag, 10.6., jeweils im Kleinen Haus um 20.00 Uhr.
Die nächsten Premieren der Spielclubs sind:
»Jenö war mein Freund« nach Wolfdietrich Schnurre am 16. Juni 2012
»Triebbrettfahrer« am 23. Juni 2012
»Leben... unbedingt!« am 30. Juni 2012
|